VERTICAL VISION

AGBs

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit – gut zu wissen!

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Zur besseren Übersicht stehen Ihnen hier unsere AGBs als PDF zur Verfügung.

 

VERTICAL VISION GMBH & CO. KG

Romaneystr. 4    
D-51063 Köln   
Tel: +49 (0)221 88896-0
Fax: +49 (0)221 88896-4101    
germany@verticalvision.com

Allgemeine Geschäftsbedingungen der
vertical vision GmbH & CO. KG
Stand August 2016
 

§1 Zahlungs- und Geschäftsbedingungen
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil jedes mit uns abgeschlossenen Vertrages, soweit nicht schriftlich etwas anderes
vereinbart ist. Alle vom anderen Vertragsteil gemachten Vorschriften und Bedingungen, die nicht mit unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen
übereinstimmen, sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich anerkannt werden; sie gelten nur für den Vertrag, für welchen sie
vereinbart wurden. Anderenfalls sind solche Vorschriften und Bedingungen für uns auch dann unverbindlich, wenn wir ihnen nicht widersprechen.
Verträge und unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen sind auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in ihren übrigen Teilen
verbindlich. Anstelle unwirksamer Regelungen gilt das als vereinbart, wodurch der wirtschaftliche Zweck der unwirksamen Klausel bestmöglich
erreicht wird.

 

§2 Angebot
Die in unserem Angebot angegebenen Preise gelten unter dem Vorbehalt, dass die Auftragsdaten die dem Angebot zugrunde liegen, unverändert
bleiben. Unsere Preise enthalten keine Mehrwertsteuer. Sie gelten frei Haus Deutschland. Verpackung, Fracht, Porto sind im Preis eingeschlossen.
Kosten, die durch nachträgliche, von dem Auftraggeber veranlasste Änderungen bedingt sind, insbesondere ein hierdurch verursachter
Fertigungsstillstand, sind vom Auftraggeber zu übernehmen. Als Änderungen gelten auch Wiederholungen von Proofs bzw. Probedrucken, die vom
Auftraggeber wegen geringfügiger Abweichung von der Vorlage verlangt werden. Muster, Entwürfe, Probedrucke und ähnliche Vorarbeiten, die der
Auftraggeber veranlasst hat, sind vom Auftraggeber zu bezahlen, auch wenn der Auftrag nicht erteilt wird.

 

§3 Auftragserteilung
Der Auftraggeber ist an den erteilten Auftrag gebunden. Verbindlich für die Ausführung und Lieferung des Auftrages ist nur der schriftliche Auftrag
des Auftraggebers oder unsere schriftliche Auftragsbestätigung.

 

§4 Lieferung
Die Lieferzeit beginnt am ersten Werktag nach Erhalt der schriftlichen Auftragserteilung und aller Vorlagen bis 9 Uhr bei uns eingegangen, die für
die Produktion notwendig sind. Wir geben die Lieferzeit in Arbeitstagen oder Kalenderwochen an. Werktage sind von Montag bis Freitag,
ausgenommen Feiertage. Den Versand nehmen wir für den Auftraggeber mit aller Sorgfalt vor. Für Fehler haften wir dabei nur bei Vorsatz oder
grober Fahrlässigkeit. Der Versand der Ware erfolgt nur nach einer schriftlichen Versandvorschrift des Auftraggebers, die bei Auftragserteilung
vorliegen muss. Die Lieferfrist ist eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf der Liefergegenstand das Werk verlassen hat oder die Versandbereitschaft
mitgeteilt worden ist. Verzögert sich die Lieferung über den vereinbarten Zeitpunkt hinaus, muss uns der Auftraggeber zunächst schriftlich eine
angemessene Nachfrist gewähren. Nach fruchtlosem Ablauf der Nachfrist kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten, es sei denn, dieser
Fristablauf beruht auf Gründen, die wir nicht zu vertreten haben; dies sind insbesondere Arbeitskämpfe (Streik, Aussperrung), höhere Gewalt sowie
unvorhergesehene Hindernisse, die außerhalb unseres Willens liegen und soweit diese Hindernisse nachweislich auf die Fertigstellung oder
Ablieferung des Liefergegenstandes von erheblichen Einfluss sind. Solches gilt auch, wenn die Umstände bei Unterlieferern eintreten. Wenn dem
Auftraggeber wegen einer Verzögerung, die infolge unseres Verschuldens eingetreten ist, ein Schaden entsteht, ist er unter Ausschluss
weitergehender Ansprüche berechtigt, eine Verzugsentschädigung zu fordern. Diese beträgt für jede volle Woche der Verspätung 0,5%, im Ganzen
aber höchstens 5% von hundert vom Werte desjenigen Teiles der Gesamtlieferung, der infolge der Verspätung nicht rechtzeitig oder nicht
vertragsgemäß benutzt werden kann. Wird der Versand auf Wunsch des Auftraggebers verzögert, so werden ihm beginnend einen Monat nach
Anzeige der Versandbereitschaft die durch die Lagerung entstandenen Kosten, mindestens jedoch 0,5% von hundert des Rechnungsbetrages,
dieser verlangten Lieferung für jeden Monat berechnet. Fixe Liefertermine (§ 361 BGB) sind nur dann verbindlich, wenn wir unter Hinweis auf den
Fixcharakter den Liefertermin schriftlich bestätigt haben. Die Einhaltung der Lieferfrist setzt die Erfüllung der Vertragspflichten des Auftraggebers
voraus.

 

§5 Schäden und Verluste, Gefahrübergang
Die Gefahr geht spätestens mit der Absendung des Liefergegenstandes auf den Auftraggeber über. Dies gilt auch dann, wenn Teillieferungen
erfolgen oder wir zusätzliche andere Leistungen, zum Beispiel die Versendungskosten oder Anfuhr und Aufstellung übernommen haben. Auf Wunsch
des Auftraggebers wird auf seine Kosten die Sendung durch uns gegen Diebstahl, Bruch-, Transport-, Feuer- und Wasserschäden sowie sonstige
versicherbare Risiken versichert. Verzögert sich der Versand infolge von Umständen, die wir nicht zu vertreten haben, geht die Gefahr vom Tage der
Versendungsbereitschaft auf den Auftraggeber über. Eine Haftung vor Gefahrübergang für Schäden oder Verluste, die fremdes Gut, gleich aus
welchem Grunde es sich bei uns befindet, durch Diebstahl, Feuer, Wasser oder andere Gefahr erleidet, besteht nur im Falle von Vorsatz oder grober
Fahrlässigkeit. Diese Haftungsbeschränkungen gilt insbesondere auch für Folgeschäden, gleich welcher Art.

 

§6 Beanstandungen
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die zur Korrektur erhaltenen Vor- und Zwischenerzeugnisse unverzüglich auf ihre Vertragsgemäßheit zu überprüfen
und Beanstandungen unverzüglich schriftlich zu rügen. Mit Druckfreigabe geht die Gefahr etwaiger Fehler auf den Auftraggeber über, soweit es sich
nicht um Fehler handelt, die erst in der an die Druckfreigabe anschließenden Produktion entstanden sind oder erkannt werden konnten. Das gleiche
gilt für alle sonstigen Freigabeerklärungen des Auftraggebers zur weiteren Herstellung bzw. zum Versand. Mängelrügen müssen unverzüglich,
spätestens innerhalb einer Woche nach Empfang der Ware, geltend gemacht und genauestens spezifiziert werden. Mündliche oder fernmündliche
Beanstandungen müssen unverzüglich schriftlich bestätigt werden. Das Recht des Auftraggebers Ansprüche aus Mängeln geltend zu machen
verjährt in allen Fällen von dem Zeitpunkt der rechtzeitigen Rüge innerhalb 6 Monate. Bei begründeter Mängelrüge und bei Fehlen zugesicherter
Eigenschaften können wir nach unserer Wahl und unter Ausschluss anderer Ansprüche Nachbesserungen vornehmen oder Ersatzlieferung leisten
und zwar bis zur Höhe des Auftragswertes. Gleiches gilt für den Fall einer begründeten Mängelrüge hinsichtlich der Nachbesserung oder
Ersatzlieferung. Im Falle verzögerter, unterlassener oder misslungener Nachbesserung oder Ersatzlieferung kann der Auftraggeber vom Vertrag
zurücktreten. Weitere Ansprüche des Auftraggebers, insbesondere ein Anspruch auf Ersatz von Schäden, die nicht am Liefergegenstand selbst
entstanden sind, sind ausgeschlossen. Hat der Auftrag Lohnveredelungsarbeiten oder eine weitere Verarbeitung zum Gegenstand, so haften wir
nicht für die dadurch verursachte Beeinträchtigung des zu veredelnden oder weiterzuverarbeitenden Erzeugnisses, sofern nicht der Schaden grob
fahrlässig oder vorsätzlich verursacht worden ist. Wenn ein Teil der Lieferung Mängel aufweist, berechtigt dies nicht zur Beanstandung der gesamten
Lieferung. Grundsätzlich wird keine Gewähr übernommen für Schäden, die aus nachfolgenden Gründen entstanden sind: Ungeeignete oder
unsachgemäße Verwendung, natürliche Abnutzung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, geringfügige Abweichungen vom Original bei farbigen
Reproduktionen, insbesondere geringe Farbunterschiede zwischen den einzelnen Bögen mehrteiliger Plakate, geringfügige Unterschiede zwischen
Andrucken und dem Auflagendruck. Sind wir verpflichtet für die Herstellung des vertragsgemäßen Werkes Fremderzeugnisse einzusetzen,
beschränkt sich unsere Haftung im Hinblick auf die Fremdleistungen auf die Abtretung der Haftungsansprüche, die uns gegen den Lieferer des
Fremderzeugnisses oder der Fremdleistung zustehen. Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 10% der bestellten Auflagen können nicht beanstandet
werden. Berechnet wird die gelieferte Menge.

 

§7 Archivierung
Vorlagen, digitale Daten, Druckträger und andere zur Wiederverwendung benötigte Gegenstände sowie Halb- und Fertigerzeugnisse werden nur
nach vorheriger Vereinbarung und gegen eine besondere Vergütung über den Ausliefertermin verwahrt. Die vorstehend genannten Gegenstände
werden, soweit diese vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt sind, bis zum Auslieferungstermin sorgfältig behandelt. Für Beschädigungen haften
wir nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Sollten die vorstehend genannten Gegenstände versichert werden, ist dies durch den Auftraggeber
vorzunehmen.

 

§8 Annahmeverzug, Lagerung von Fertigwaren
Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er die Ware nicht spätestens nach einer Woche nach Aufforderung vollständig abgenommen hat. Bezahlte
aber nicht abgenommene Fertigware wird spätestens 6 Monate nach Annahmeverzugseintritt auf Kosten des Auftraggebers entsorgt.

 

§9 Periodische Arbeiten
Verträge, die über periodische wiederkehrende Arbeiten abgeschlossen werden, können nur mit einer Frist von mindestens 3 Monaten jeweils zum
Monatsende gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Schriftform.

 

§10 Eigentum, Urheberrecht
Die von uns zur Herstellung eingesetzten Druckträger oder Proofs bleiben in unserem Besitz, auch wenn sie besonders berechnet und nicht
ausgeliefert werden. Der Auftraggeber haftet allein, wenn durch die Ausführung seines Auftrages Rechte, insbesondere Urheberrechte Dritter,
verletzt werden. Der Auftraggeber stellt uns von allen Ansprüche Dritter wegen einer solchen Rechtsverletzung vorbehaltlos frei.

 

§11 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an dem Liefergegenstand bis zum Eingang sämtlicher Zahlungen aus dem Liefervertrag vor. Wir sind berechtigt, den
Liefergegenstand auf Kosten des Auftraggebers gegen Diebstahl, Bruch-, Feuer-, Wasser- und sonstiger Schäden zu versichern, sofern nicht der
Auftraggeber selbst die Versicherung nachweislich abgeschlossen hat. Der Auftraggeber darf den Liefergegenstand weder verpfänden noch zur
Sicherung übereignen. Bei Pfändungen sowie Beschlagnahmung oder sonstigen Verfügungen durch dritte Hand hat er uns unverzüglich hierüber zu
benachrichtigen. Bei vertragswidrigem Verhalten des Auftraggebers, insbesondere bei Zahlungsverzug, sind wir berechtigt nach Mahnung den
Liefergegenstand abzuholen; der Auftraggeber ist zur Herausgabe verpflichtet.

 

§12 Zahlung
Die Lieferung der Ware erfolgt ausschließlich durch Zahlung (Brutto-Endpreise) per Nachnahme. Die Rechnung kann am Tage der Lieferbereitschaft
auch für Teillieferungen ausgestellt werden. Der Auftraggeber kann nur mit einer unbestrittenen oder rechtskräftigen Forderung aufrechnen;
Zurückbehaltungs- oder sonstige Aufrechnungsrechte stehen dem Auftraggeber im Übrigen nicht zu. Die Rechte gemäß § 320 BGB bleiben
erhalten, solange wir unseren Verpflichtungen gemäß Ziffer 6 Absatz 4 nicht nachgekommen sind. Wenn die Erfüllung des Zahlungsanspruches nach
Vertragsabschluss durch Liquiditätsschwierigkeiten des Auftraggebers gefährdet ist oder einzutreten droht, können wir eine Vorauszahlung oder
sofortige Zahlung aller offenen, auch der noch nicht fälligen Rechnungen verlangen. Außerdem können wir noch nicht gelieferte Ware zurückhalten
und die Weiterarbeit an noch laufenden Aufträgen einstellen. Diese Rechte stehen uns auch dann zu, wenn der Auftraggeber trotz einer
verzugsbegründeten Mahnung keine Zahlung leistet. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 8% p.a. über dem Basiszinssatz
berechnet. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden wird hierdurch nicht ausgeschlossen.

 

§13 Gerichtsstand
Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Ansprüchen und Rechtsstreitigkeiten einschließlich Wechsel- und
Urkundenprozesses ist Hamburg.